Dead Space
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Tot im Weltraum: Dead Space
Geschrieben von admin vor 1 Jahren

Das langerwartende Weltraum-Horror-Spektakel steht nun in den Läden, doch wie gut ist es? Wir haben die Zimmer verdunkelt und uns dran gemacht, Dead Space durch zuspielen und kamen auf unsere Kosten...

Die Ruhe vor dem Sturm...Erst mal zur Story: Die USG Ishimura, welches nach Rohstoffen auf Planeten sucht und diese dann aufgrund dessen auseinander nimmt, hat auf einem dieser Planten ein unbekanntes Artefakt gefunden. Kurz nachdem das ausserirdische Artefakt an Board kam, mutierte die Mannschaft der Ishimura und brachte sich gegenseitig um.

Nun gibt es keine Kommunikation zur USG Ishimura und der Spieler namens Isaac macht sich mit einer handvoll Marines auf den Weg, um die Störrungen auf dem Schiff zu finden und zu beheben. Auch die Tatsache, dass Isaac's Freundin mit an Board war, macht die Sache prikär.

Schlechte Aussichten!Da ist es klar, dass nicht alles perfekt laufen wird. So legt das Rettungsschiff bei der Landung auf der Ishimura eine Bruchlandung hin und ist somit nicht mehr startbereit. Man lässt eben das Schiff hinter sich und begibt sich auf die Suche nach der restlichen Mannschaft. Doch die Ruhe trügt. Denn die Chefin bittet Isaac die Tür zuentriegeln. Hierfür muss der Spieler sich von den Marines trennen und sieht dabei zu, wie der Horror seinen Anfang nimmt. Denn es dauert nicht lange, bis das erste Blut fliest und die ersten Soldaten sterben.

Selber kann man nicht lange an dem Ort verweilen, da auch der Spieler in die Zielscheibe von den Mutanten kommt und er noch zu diesem Zeitpunkt keinerlei Waffen besitzt, muss auch er flüchten. Der Weg führt uns durch einen Gang zu einem Lift, der uns auf ein Deck bringt, wo wir unsere erste Waffe finden: den Cutter. Nun meldet sich auch die Überlebenden unserer Rettungsmannschaft und gibt uns ein neues Ziel. Hier fängt nun das Spiel richtig an. Denn von nun an bekommen wir immer wieder über Videobotschaften neue Missionsziele.

Es gibt Überlebende - nur wie lange noch?Das erste Missionsziel ist die Instandsetzung der Monorail, eine Einschienenbahn, die durch das gesamte Schiff führt. Diese ist auch der Leitfaden, der uns von Kapitel zu Kapitel bringt. Aber schon ab der ersten Mission merkt man, wie heftig Dead Space wird: die Atmosphere ist sehr düster und kalt. Die Geräuschkulisse ist einmalig. Man achtet auf jedes Geräusch, da man vermutet, Monster zu hören bzw. es könnten sich welche von hinten annähern. An manchen Stellen klopft das Herz, denn die Schockmomente sind doch sehr gut gelungen und die eben angesprochenen Soundeffekte tun ihr Übriges.

Doch der Spieler steht nicht alleine da, denn ein gutes Arsenal an Waffen helfen dabei, sich die Feinde vom Hals zu halten. Vom guten Standard-Cutter bis hin zum altbekannten Militärgewehr ist alles dabei, uns hat die Kettensäge-ähnliche Waffe gefallen, was uns an DOOM erinnert hat. Auch gibt es die Möglichkeit, diese Waffen an Werkbänken upzugraden. Neben den Waffen kann man auch den Anzug verbessern, was mehr Lebenspunkte und einen größeren Sauerstoffvorrat bringt. Denn ab und zu muss man raus in das Weltall und da ist man auf einen gut gefüllten Sauerstoffvorrat angewiesen. Wer die Zeit hat, sollte sich da mal umschauen und einen Blick auf den naheliegenden Planeten werfen.

Sich ab und zu umzuschauen lohnt sichWer die ersten Kapitel spielt, wird schnell denken: "Ups, da war ich doch schon". Oftmals durchläuft man in einer Mission das Level zwei mal. Zum Beispiel muss vom Kapitän etwas holen und den Weg, den man zurückgelebgt hat, wieder ablaufen. Das kann an manchen Stellen nerven, aber fällt nicht wirklich ins Gewicht. Auch eine Coop-Modus wäre nett, aber nicht zwingend nötig, gewesen.

Fazit

Das spielt macht optisch und technisch einen sehr guten Eindruck. Der Sound ist exzellent und die Schockeffekte haben es in sich. Wir mussten des öfteren Pause machen, da wir uns doch an manchen Stellen sehr erschrocken haben. Dead Space ist nach unserer Meinung das beste Horrorspiel auf dem Markt und das Spiel des Jahres 2008. Kein Spiel bietet eine so gute Athmosphere wie Dead Space. Für Horrorfans mit starken Nerven ein Muss.


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