Geschrieben von admin vor 1 Jahren
Nachdem Sony mit Singstar ein sehr erfolgreiches Karaoke- und Partyspiel herausgebracht hat, legt Microsoft mit Lips nun für die XBox 360 nach. Doch kann Lips wirklich dagegen halten oder geht es Sang und Klanglos unter?
Wir hatten am Anfang gleich ein paar Startschwierigkeiten mit dem Mikrofonen. Sie sind zwar sehr robust und qualitativ hochwertig, aber sie werden nicht bei der XBox angezeigt, wenn sie angemeldet wurden. Normalerweise werden Controller als ein Teil des Rings dargestellt, der um den Einschaltknopf herum angeordnet ist. Doch hier werden die Mikrofone nicht angezeigt. Nach kurzem rumprobieren fandet wir heraus, dass das wohl nicht der Fall sein muss, da das Spiel sie trotzdem erkannt hat.
Im Spiel angekommen gibt es verschiedene Menüpunkte. Unteranderem das klassische Arcade, in dem man sich von um die 40 Liedern eins zum Singen raussuchen kann. Hier kann man dann nochmals zwischen verschiedenen Modi wählen, untereanderem den normalen Modus, einen "Lösche die Bombe" Modus, in dem man eine Zündlunte löschen muss, bevor die Bombe hochgeht, einen Versus Modus, in dem der schwächste von der Bühne fliegt und einen Kuss Modus, da nähern sich zwei Partner einander durch guten Gesang bis es zum Kuss kommt.
Zum Singen selbst ist nicht viel zusagen. Damit ein weiterer Teilnehmer mitsingen kann, muss man nur das Mikrofon schütteln. So kann der Spieler jederzeit während des Liedes einsteigen. Auch muss man ab und zu im Spiel das Mikrofon bewegen, um den Sternenmodus zu aktivieren. Der Sternenmodus bringt viele Punkte und ab einer gewissen Anzahl von Sternen(50.000 und 100.000) auch ordentlich Gamerscore. Also der ist für Gamerscore-Fans nicht zu verachten. Der größte Unterschied gegenüber Singstar ist die Tatsache, dass Lips nur getroffene Töne anzeigt. Falsche Töne werden nicht dargestellt. Das mag am Anfang etwas irrietieren, störrt dann nicht weiter.
Lips bietet über XBox Live einen Multiplayer Modus. Hierbei sucht man sich einen Titel aus und fordert einen Gegenspieler heraus. Sobald er die Herausforderung angenommen hat, singt jeder Teilnehmer zweimal. Danach wird am Ende verglichen, wer bei einem der zwei Versuche die höchste Punktzahl hat. Hören oder sehen kann man den jeweils anderen Spieler nicht. Wäre vielleicht lustig geworden. Nebenbei kann man auch hier etwas Gamescore rausholen.
Natürlich bietet Lips ebenfalls die Möglichkeit, sich Lieder herunterzuladen. Als wir das spiel getestet haben, gab es noch wenige Lieder und die waren nicht wirklich bekannt und mit 800 Microsoft Points waren sie auch recht teuer im Vergleich zu Singstar auf der PS 3. Neu ist auch, dass man mit seinen MP3 Player Lieder in Lips "reinladen" und sie ohne Text und Original Video nachsingen kann.
Fazit
Alles in allem ist Lips sehr stylisch und modern. Es macht sehr viel Spaß, was vorallem an seinem Drang zur Bewegung liegt, um Extra Punkte zu gelangen, und wegen seinem Multiplayer Modus. Auch die verschiedenen Sangesmodi machen sehr viel Laune. Die Mikrofone sind qualitativ hochwertig und sehen mit ihrem leuchtenden Griffende sehr schick aus. Negativ ist uns nur die spärliche Auswahl an neuen herunterladbaren Liedern aufgefallen, was sich aber noch bald ändern wird. Zumindest gehen wir stark davon aus. So sehr der Bewegungsdrang mit dem Mikrofonen im Freundeskreis Spaß macht, so kann es alleine auf die Dauer etwas nerven. Aber das hält sich in Grenzen. Mit Lips sind mindestens 600 Gamescore erreichbar. Die sollten schon für einen etwas geübten Sänger drin sein. Ansonsten ist das Spiel ein würdiger Konkurrent für Singstar und ein Kauf Wert. Partyspaß ist garantiert...
Bewerte den Artikel:

Sing dir ein Zimmer mit Lips
Ubisoft hat zum Release von Might & Magic Clash of Heroes ein Video veröffentlicht, der den Zuschauern nochmal zeigen soll, warum sie sich ...
Electronic Arts startet ein neues Gewinnspiel für Mass Effect 2 Fans. Dem Gewinner winkt einen Parabelflug in Florida im Wert von 15.000€. ...
Blue Byte hat ein neues Video online gestellt, indem das neue Wirtschaftssystem vorgestellt wird. Es basiert hauptsächlich auf dem von Siedler ...
Das auf dem Sammelkartenprinzip beruhende Echtzeitstrategiespiel
BattleForge wird am 28. Januar um 120 Spielkarten erweitert. Spielern
stehen in der ...


